weiter geht`s

ja was soll ich sagen, ich weiss ich weiss habe ziemlich viel in einen Text geschrieben bei meinen letzten Beiträgen, allerdings muss ich eins dazu sagen ich musste das einfach mal los werden. nachdem nun ein Jahr seit meiner Tante ihrem Tod vergangen ist, habe ich nun durch Zufall beim Bäcker mitbekommen das mein Onkel sich einen über den Durst getrunken hat und nun ebenfalls tod ist. So hart es klingt aber ich fühle nichts bei ihm, kein Schmerz nichts. Am Dienstag ist nun die Beerdigung ich gehe hin obwohl ich mich ein wenig doof dabei fühle weil ich jetzt schon genau weiss das ich nicht weinen werde, ich werde wieder nichts fühlen ganz anderst als bei meiner Tante. Mein erster Gedanke war als ich es mitbekommen habe, was ist mit dem Kater ? Ist das normal? Aber ich weiss nun das mein anderer Onkel den Kater zu sich genommen hat und das beruigt mich irgendwie. Ich habe seinen Vater getroffen und habe ihn gefragt (muss dazu sagen das wir uns auch noch nie verstanden haben) ob wenn sie das Haus ausräumen ich dazu kommen darf und mir ein Andenken nur eine kleine Erinnerung an meine Tante holen darf, darauf kam nur eine Antwort wie "Erinnerungen wollen wir alle" das Haus ist leer und ich habe nichts von ihr. Nun habe ich auch noch erfahren das die beiden mich um mein Erbe gebracht haben, davon habe ich die ganze Zeit nichts gewusst, ich hätte ein Stückchen erben sollen laut Familienabsprache das wäre in ein paar Jahren eine Menge wert doch nun hat es seine Familie von ihm geerbt. Naya mir geht es nicht um das Erbe direkt mir geht es eher um das Prinzip auch wenn es sich jetzt bekloppt anhört was ich hier schreibe. Eine Bekannte hatte seinem Vater alles gute für die Zukunft gewünscht denn zuerst ist seine Frau dann seine Schwiegertochter und nun auch noch sein Sohn aber er scheint das gar nicht so ernst zu sehn, denn er meinte wieder nur "nur weil mein Sohn sein Leben nicht auf die Reihe bekommen hat heiß es nicht das es bei mir auch so ist außerdem gewöhnt man sich an die Beerdigungen er würde was vermissen wenn keiner sterben würde" naya ich hab schon wieder viel geschrieben, ich verabschiede mich mal. Bis zum nächsten mal LG

21.8.13 20:32, kommentieren

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Fortzetzung

Hallo nun geht es weiter ... Nachdem wie alle dann die Beerdigung überstanden hatten dachten wir so jetzt wieder nach vorne schauen, es muss ja alles weiter gehen. Von wegen ... 3 Wochen später klingelt im Geschäft mein Telefon, ich sah gleich das ist meiner Mama ihre Handynummer und wenn sie mich im Geschäft anruft muss was sein, zuerst dachte ich mit meinem Papa sei irgendwas passiert denn eigentlich war sie mit ihrer Schwester auf Kur. Ich ging ran und sie fing gleich an total aufgelöst zu sagen, Natascha Oma ist mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gekommen. *stille* ich wusste gar nicht was ich sagen soll aus mir kam nur ein Satz raus "in einer halben Stunde habe ich Feierabend" mehr fiel mir nicht dazu ein. Ich arbeitete weiter auf einmal hab ich kapiert was meine Mama da zu mir sagte, ich rief sie zurück entschuldigte mich und fragte genauer nach, sie meinte sie weiss es nicht sie ist auf dem Weg ins Krankenhaus, mittlerweile hatt ich auch Feierabend doch sie meinte ich solle heim fahren und sie meldet sich wenn sie mehr weiss sonst wird es zuviel. Ich habe in der Zeit versucht meinen Onkel anzurufen der im Urlaub war und natürlich auch meine Cousine. Nun saß ich da und wusste nichts mit mir anzufangen bis der Anruf meiner Mama kam, Diagnose: Schlaganfall ich dachte nur das kann nicht sein sie ist gestern noch Auto gefahren, war bei ihrem Mann auf dem Friedhof ich hatte noch mit ihr telefoniert ihr ging es gut. Am nächsten Tag fuhr ich nach der Arbeit mal wieder meine 80 km ins Krankenhaus *mittlerweile schon Stammgast* als ich jedoch meine Oma so schwach da liegen sah kamen mir meine ganzen Gedanken von meiner Tante wieder hoch, ich hielt ihre Hand und sagte "Mensch Oma was machst du denn"? Sie meinte nur "ach Natascha ich bin halt alt" Der Zustand sah kritisch aus, die Ärzte wussten nicht ob sie es schafft.*ich glaubte fest an sie ich sagte immer wieder Oma ist eine Kämpferin sie schafft das* Mittlerweile war auch mein Onkel wieder in Deutschland samt dem Lebensgefährten meiner Oma kam er ins Krankenhaus *mit dem ich mich übrigens noch nie verstanden habe ich habe ihn nur akzeptiert* So die Zeit verging und siehe da meine Oma die Kämpferin war soweit das sie in Reha konnte, allerdings gab es einen Haken, sie kam nach Bayern NACH BAYERN Halllllooooo weiter weg gings wohl nicht. Also Mama gepackt 1 Tag Urlaub und ab nach Bayern. Ich traute meinen Augen kaum als ich sie sah, da lief sie mit Rollator als ob nichts gewesen wäre Aber sie sah sehr schwach aus. Als sie dann wieder zu Hause bei uns war dachte ich okay jetzt gehts wieder aufwärts, doch dann kam die riesen Diskussion mit dem Lebensgefährten und meinem Onkel die der Meinung waren Oma muss ins Pflegeheim sie nimmt zuviel Zeit in Anspruch, doch da streikte ich (da ich aus beruflichen Gründen weiss wie es in manchen Heimen abgeht und wieviel Zeit die Schwestern für die Patienten haben)und auch weil ich mir sicher war das Oma das nicht will habe ich mich bereit erklärt zusammen mit meiner Mutter die Pflege zu übernehmen, aus dem Geschäft habe ich alles besorgt was wir brauchen, wir badeten sie, wir kochten und schnitten ihr das Essen klein usw. Es ist soweit eigentlich alles gut gelaufen, bis wieder mein Handy klingelte, ohne eine Ahnung was gleich kommt ging ich ran, wieder meine Mam "Oma ist gestürzt" sie hatte versucht alleine zu gehen und ist gestolpert im Badezimmer erneute Diagnose: Hüfte gebrochen also wieder ab ins Krankenhaus. OP, Anruf vom Arzt, Oma hatte während der OP eine Lungenembolie die durch eine Thrombose ausgelöst wurde wir sollen entscheiden ob man sie wieder belebe und das jetzt sofort auf der Stelle, meine Antwort klar natürlich aber zack zack, als ich auflegte kam mir der Gedanke was wenn sie ein Voll-Pflegefall wird? Was wenn der Kopf nicht mehr funktioniert? War das die richtige Entscheidung? Doch es stellte sich heraus das ich richtig gehandelt hatte, sie lag zwar danach noch im Koma war alleridngs 2 Tage später schon auf der Normalen Station, ich hatte immer an Sie geglaubt. sie hat wieder gekämpft. Also wieder Reha und wieder ab nach Hause und die gleiche Diskussion mit Onkelchen ging von vorne los, doch ich lass nicht zu solange es so geht das meine Oma in ein Pflegeheim kommt. Am 20.03.2013 haben wir ihren 74. Geburtstag gefeiert, sie lief mittlerweile am Stock. Und hier kommen meine Karten ins Spiel das war die erste Karte die ich gebastelt hatte. Als ich ihr die Karte gegeben hatte nahm sie mich in den Arm und sagte "danke Natascha danke das du immer an mich geglaubt hast danke das du das alles für mich tust ich bin stolz auf dich" Oma ich bin immer für dich da egal was kommt. Ich kann mich noch gut an die Reaktion ihres Lebensgefährten erinnern als er die Karte gesehen hat "Sowas kann man kaufen muss man sich nicht hinsetzen und sowas basteln das ist reine Zeitverschwenung" Ich sehe das anderst und bastel fleißig weiter, aber er muss sich keine Sorgen machen er bekommt keine Zeitverschwendung zum Geburtstag Leider bin ich irgendwie viel zu blöd dafür hier eon Bild mit rein zu bekommen, kann mir da jemand helfen ?Wenn ich auf Bild einfügen klicke kommt zwar mein ausgewähltes Bild und da klicke ich drauf aber irgendwie geht nichts.

19.1.13 22:59, kommentieren